Spinnwirtel
EpocheÄlteres Endneolithikum
Material/TechnikKeramik
Maße5,46 x 6,34 cm
InventarnummerUF-23106.6905.1
Beschreibung
Glockenförmiger Spinnwirtel, von dem lediglich die Hälfte erhalten ist. Er weist eine geringe Magerung mit kleinen Steinchen auf. Der Ton besitzt eine grobe bis mittlere Feinheit und ist mäßig dicht, mit einer leicht rauen Oberfläche. Das Objekt ist durch drei horizontale Reihen aus runden Einstichen sowie mit unregelmäßig verteilten vertikalen Rillen verziert.
Spinnwirtel fungierten als Schwunggewichte für Handspindeln, mit denen Fasern versponnen wurden. Während der Spindelschaft meist aus Holz gefertigt wurde und nicht mehr erhalten ist, wurden die Wirtel oft aus unvergänglichem Material wie Keramik hergestellt. Spinnwirtel geben einen klaren Hinweis auf die Produktion von Textilien.
Spinnwirtel fungierten als Schwunggewichte für Handspindeln, mit denen Fasern versponnen wurden. Während der Spindelschaft meist aus Holz gefertigt wurde und nicht mehr erhalten ist, wurden die Wirtel oft aus unvergänglichem Material wie Keramik hergestellt. Spinnwirtel geben einen klaren Hinweis auf die Produktion von Textilien.
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Fundort
- Meidling
UF-23106.4930.1
UF-23106.3787.1
UF-19868.9116.0

